Aufbruch und neue Perspektiven

Architekturwettbewerb

Wohnen in der Flumserei: Die Umnutzung der ehemaligen Spinnerei Spoerry zu einem belebten Begegnungsort mit vielfältigen Nutzungs- und Entwicklungsmöglichkeiten ist ein echter Meilenstein.

Mit der Bereitstellung von 9’500 m² Räumen für Gewerbe, Büros und Veranstaltungen wurde die erste Phase der Umnutzung der alten Spinnerei abgeschlossen. Nebst der Umzonung wurde bis anfangs 2016 ein mehrstufiger Architekturwettbewerb durchgeführt, um die restliche Gebäudefläche von 20’000 m² neu auszustatten.

In der zweiten Phase des Architekturwettbewerbs mussten drei Architekturbüros zeigen, wie sich der siebenstöckige Hauptbau der ehemaligen Spinnerei in ein Wohngebäude umnutzen lässt. Eine anspruchsvolle Ausgangslage, denn der Hauptbau ist ein industrieller Zeitzeuge mit historischer Bausubstanz und sehr grossem Bauvolumen. Herausfordernd für die Planer waren auch Umgebungsgestaltung, Erschliessung und Parkierung.

Die drei weiter entwickelten Studien der zweiten Phase zeigten unterschiedlich auf, wie sich aussergewöhnlich wohnen lässt. Die breitgestützte Jury, zusammengesetzt aus Architekten, Behördenvertretern, kantonaler Denkmalpflege und Verwaltungsrat der Innobas AG, bewertete die Vorschläge nach verschiedenen Kriterien. Obenaus schwang am Ende das inspirierende Projekt von Moos Giuliani Herrmann. Das Architektenbüro hat sich in den letzten Jahren mit verschiedenen Umnutzungen ehemaliger Fabrikareale einen Namen gemacht. In einem nächsten Schritt wird das Siegerprojekt nun zur Umsetzungsreife weiter entwickelt.

Modell